TOURDATA
Sandgrube 13, 3500 Krems an der Donau
Ríoghnach Connolly und ihre Band servieren einen „Blend“ aus englischem und irischem Folk mit einem großen Schuss Soul (man denke an Van Morrison!) und einer Prise Jazz. Und die Posaune von Biff Roxby lässt an die Ska-Bands der 1970er und 1980er Jahre denken (The Specials, Madness etc.). Kurz und gut: Es ist eine Mischung, wie sie nur auf den britischen Inseln entstehen kann.
Die Sängerin mit dem für uns unaussprechlich wirkenden Namen (näherungsweise: Ri-än-na) kommt aus der Grafschaft Armagh in Nordirland, wo sie mit Irish Folk aufgewachsen ist. Connolly ist Songwriterin, Aktivistin, Flötistin und Sängerin mit Power-Stimme – wobei sie in anderen Formationen auch verletzlich und zart zu erleben ist, wie im intimen Duo The Breath.
2019 wurde Ríoghnach Connolly vom BBC-Sender Radio 2 als Folksängerin des Jahres ausgezeichnet. Sie und der Rest der Band leben heute in der Musikstadt Manchester, wo sie bei der WOMEX 2024 Furore machten. Honeyfeet hat vier Alben (und zwei EPs) veröffentlicht, besonders eindrücklich ist die Band aber live zu erleben: in Konzerten, bei denen Ríoghnach Connollys Humor das Einzige ist, das trocken bleibt.
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Unglaubliche 30 Jahre feiern Die Strottern – und ihr Publikum – mit diesem Konzert und neuem Album. „Endlich wieder eine Liedersammlung zu unserem Jubiläumsjahr“, so Klemens Lendl. Der Sänger und Geiger führt, gemeinsam mit Gitarrist David Müller, die vielleicht feinste Klinge der aktuellen Wienerlied- Szene: der subtilste Witz, die feinste Ironie, die zartesten Liebeslieder finden sich bei den Strottern, wie auch die Kunst, das Abwegigste selbstverständlich zu machen und Selbstverständliches in Frage zu stellen.
Das haben Die Strottern in diesen drei Jahrzehnten auf so viele Arten bewiesen – mit Musik fürs Theater, in Kooperationen mit Franui, Hannes Löschel, Christoph Bochdansky, Matthias Schorn, Matthias Loibner, Willi Resetarits, Lukas Kranzelbinder (am 24.7. bei uns), der Jazzwerkstatt Wien – dass man die Worte ihres Hausdichte