Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.
Am Stadtgraben 2, 72070 Tübingen
Zum internationalen Frauentag werden fünf Tage lang elf preisgekrönte Dokumentar- und Spielfilme aus 15 Ländern, mit faszinierenden Gästen, auf den Leinwänden des Kino Museum und des d.a.i. Tübingen zu sehen sein. Vom 25. Februar bis 1. März 2026 präsentiert die Städtegruppe Tübingen/Reutlingen von TERRE DES FEMMES ein intensives cineastisches Spektrum, das globale Lebensrealitäten und Herausforderungen beim Kampf für eine Welt ohne Gewalt an Frauen entschlüsselt. Resiliente, empowerte, erfolgreiche Kämpferinnen für sexuelle, reproduktive, politökonomische Rechte zeigen, dass Widerstand gegen patriarchale Strukturen, gegen sexuelle Gewalt, „Ehr“verbrechen oder Ausgrenzung möglich ist. Als Eröffnungsfilm zeigen wir am Mittwoch, 25. Februar GIRLS DON’T CRY von Regisseurin Sigrid Klausmann sowie Produzent und Schauspieler Walter Sittler. Der berührende Dokumentarfilm begleitet sechs beeindruckende Mädchen in Tansania, Chile, England, Serbien, Südkorea und Tübingen dabei, wie sie Herausforderungen wie Frühschwangerschaften, Leben im Exil, rassistische, transphobe und geschlechterstereotypen Diskriminierungen oder Genitalverstümmelung begegnen und mehr und mehr Empowerment finden. Die Filmemacherin Sigrid Klausmann und Produzent Walter Sittler werden anwesend sein. Die Geschichte in Tübingen folgt Sheelan, einer jugendlichen Jesidin, die nach den Massakern an den Jesiden im Irak in Baden-Württemberg Zuflucht gefunden hat im Schutzprogramm der Landesregierung für 1.000 Frauen und Kinder. Sie wartet immer noch auf die Rückkehr ihrer großen Schwester aus der Gefangenschaft des „Islamischen Staates“, ob sie ihren Vater und die Brüder je wiedersehen wird, und versucht sich mit ihren Freundinnen im Tübingen, im Deutschland einzuleben, das sie inzwischen als das ansieht, was für sie am meisten Heimat genannt werden kann. Weitere Filme aus Iran, Afghanistan, Kenia, Sizilien, Vietnam, den USA und Brasilien sind vorgesehen, zu den Themen Sexualisierte Gewalt und Zwangsheirat, Diskriminierung von behinderten Frauen, Leihmutterschaft, patriarchaler Fundamentalismus und Gewalt, Rechte von Arbeiterinnen, Empowerment angesichts patriarchaler Strukturen.