"Flusskorrekturen an Oder, Elbe und Rhein"

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26.02.2026
"Flusskorrekturen an Oder, Elbe und Rhein" 0 Uhr
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Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.

Gerbergasse 74/76, 79379 Müllheim im Markgräflerland

DIE VORTRAGENDEN Armin Bäuerle ist Dipl.-Ingenieur (FH) und war bis 2023 Leiter des Steinbeis-Transferzentrums 594 in Müllheim Dr. Erich Bäuerle ist Limnologe und forschte am Institut für Meereskunde in Kiel und am Limnologischen Institut der Universität Konstanz. Nach einer allgemeinen Einführung in das komplexe Thema durch Dipl.-Ing. Armin Bäuerle, dem ehemaligen Leiter des Müllheimer Steinbeis-Instituts, wird der Ozeanograph Dr. Erich Bäuerle die Wirkung der Naturgewalten auf Land und Leute im Oderbruch darstellen. Seine wissenschaftliche Qualifikation im und auf dem Wasser hat sich Dr. E. Bäuerle zunächst am Institut für Meereskunde in Kiel und am Limnologischen Institut der Universität Konstanz erworben. Dr. Bäuerle hat sich in der Folge der Erforschung und dem Schutz der Gewässer verschrieben. Er blickt zurück auf die Flusskorrekturen zu Zeiten des Preussenkönigs Friedrich der Große: Ein früher Versuch die Gewalten in Wirkung und Folgen mittels Flusskorrekturen zu bändigen. Danach stellt Armin Bäuerle die Arbeiten zur Korrektur des Rheins vor. Die Rheinkorrektur kann als eine der herausragenden ingenieurtechnischen Leistungen des 19. Jahrhunderts im südwestdeutschen Raum betrachtet werden: das Jahrhundertprojekt zwischen Baden und Frankreich. Danach schildert A. Bäuerle die Einwirkungen auf den Rheinverlauf - dank Tullas Ingenieurleistungen, welche die Ableitung von Hochwässern bessern und die Überflutungsgefahr mindern sollten Im Vordergrund steht dabei der Beitrag Johann Gottlieb Tullas, dem genialen Geodäten. Er war die treibende Kraft für das Gelingen der Begradigung des mäandrierenden Flusses. Bemerkenswert ist aber auch, dass schon Tulla zu seiner Zeit hellsichtig vor zu weit gehenden Maßnahmen warnte. Zum Abschluss der „Flusstrilogie“ wird Dr. Bäuerle über die aktuellen Geschehnisse am Fluss Elbe berichten. Die dort getätigten Begradigungs-, Eindeichungs- und Staumaßnahmen, die vor Allem im tschechischen Teil der Elbe zu einer mittlerweile nahezu lückenlosen Folge von Staustufen führten, haben gravierende Auswirkungen auf die Ökologie des Flusses ergeben. Im Falle der Elbe verkompliziert sich alles durch die wechselvolle Geschichte des 2. Weltkriegs und der Teilung Deutschlands. Fazit: Bei der Beschreibung der von den Flüssen geformten Städtebilder und die in der Folge durch technologische Eingriffe ausgelösten „Heimsuchungen“ drängt sich der Vergleich mit der Naturkatastrophe im Aartal auf. Zum Ende der Präsentationen wird A. Bäuerle mit einem Rückblick die prägende Persönlichkeit Tullas und dessen Verdienste für das Land Baden würdigen. Bis heute ist der Namen Tulla unlösbar mit seinem ingeniösen Wirken auf das „Deutsche Normenwesen“ verbunden.

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