Inszenierte Kokosnuss?

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02.03.2026
Inszenierte Kokosnuss? 18:30 Uhr
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Steiner Donaulände 56, 3500 Stein an der Donau

Der Einsatz verschiedener Materialien ist in der Goldschmiedekunst des Mittelalters üblich. So werden Gold- und Silberschmiedearbeiten durch die Anbringung von Perlen, Edelsteinen oder Emails bereichert. Goldschmiedearbeiten dienen aber auch als rahmende Einfassung von Objekten aus anderen Materialien (z.B. Elfenbein, Bergkristall oder Kokosnuss). Im öffentlichen Abendvortrag zeigt die Kunsthistorikerin Susanne Wittekind (Universität zu Köln), wie diese Materialunterschiede inszeniert wurden. Die Goldschmiedearbeit bildet hier einen Kontrast zu den Naturobjekten, die sie rahmt bzw. fasst und durch Stützen erhöht. Das Naturobjekt wird so ins Zentrum gerückt, ausgestellt.

Prof.in Dr.in Susanne Wittekind (Universität zu Köln): Kristall, Kokosnuss und Koralle. Inszenierung natürlicher Materialien durch mittelalterliche Goldschmiedekunst

Montag, 2.3.2026, 18:30 | Haus der Regionen, Steiner Donaulände 56, Krems an der Donau

Um Anmeldung unter sekretariat.imareal@plus.ac.at wird gebeten.

Grußworte: Mag. Peter Molnar, Bürgermeister der Stadt Krems | Mag.a Elisabeth Kreuzhuber, MBA, Gemeinderätin, Kulturbeauftragte der Stadt Krems | Ap. Prof.in Dr.in Elisabeth Gruber, Geschäftsführerin IMAREAL

Der öffentliche Abendvortrag findet im Rahmen der interdisziplinären Tagung „When Materials Meet. Intermaterialität in Mittelalter und früher Neuzeit“ des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit (IMAREAL) in Krems statt.

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02.03.2026
Inszenierte Kokosnuss? 18:30 Uhr
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