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Eine wichtige gesellschaftliche Gruppe in der DDR, die bis 1989 nicht als Gruppe auftreten durfte, waren die deutschen Heimatvertriebenen, die mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges durch Flucht oder Vertreibung in die damalige Sowjetische Besatzungszone (SBZ) gelangten. Sie stammten aus den deutschen Ostprovinzen jenseits der Oder-Neiße-Linie, aus Pommern, Ostpreußen, Schlesien und dem östlichen Brandenburg sowie aus den übrigen deutschen Siedlungsgebieten in Westpreußen, Danzig, dem Baltikum, Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn, Jugoslawien, Rumänien und der Sowjetunion. Mehr als vier Jahrzehnte lang wurde das Lebensschicksal dieser Menschen ausgeblendet und in die private, familiäre Erinnerung abgedrängt. Die Ausstellung soll einen Beitrag zur Aufarbeitung leisten.
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