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Thomas Brussig liest aus seinem neuen, noch unveröffentlichten Roman „2084 oder Die Erfindung des Glücks“
Niemand hatte erwartet, dass das Klimaproblem Pharmazeutisch gelöst wird.
Thomas Brussig, 1964 in Berlin geboren, hatte 1995 seinen Durchbruch mit »Helden wie wir«. Es folgten u.a. »Am kürzeren Ende der Sonnenallee« (1999), »Wie es leuchtet« (2004) und »Das gibt’s in keinem Russenfilm« (2015). Seine Werke wurden in über 30 Sprachen übersetzt.
Thomas Brussig ist der einzige lebende deutsche Schriftsteller, der mit einem seiner literarischen Werke wie auch mit einem Kinofilm und einem Bühnenwerk ein Millionenpublikum erreichte. Die Erfindung des Glücks beschreibt eine Gesellschaft, die allen einen dauerhaften Glückszustand garantiert – und in der die Menschen von dieser Garantie auch Gebrauch machen. Der Konsens ist überwältigend, der ökologische Fußabdruck der Happies ist winzig, dem Planeten Erde geht es gut. Es gibt, so scheint es, nur einen einzigen Menschen, der sich damit nicht abfinden will. Darf ein solcher Roman überhaupt „Dystopie“ genannt werden?
Der Autor freut sich darauf, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.
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