OÖ Philharmonie - Galakonzert

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23.05.2026
OÖ Philharmonie - Galakonzert
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Steyrerstraße 7, 4540 Bad Hall

Am Beginn steht der 1. Marsch aus Edward Elgars „Pomp and Cirumstance“, der meist in unmittelbarer Verbindung mit royalen Zeremonien sowie lebensentscheiden Abschnitten bzw. Veränderungen steht und uns auf die unzähligen positiven Auswirkungen des Schicksals blicken lässt. Dann beschäftigen wir uns mit einer der schicksalhaftesten Opernfiguren schlechthin, Georges Bizets „Carmen“ – es erklingen die beliebtesten Melodien: Von Vorspiel und Intermezzo über die weltbekannte Habanera bis zum Torero-Lied. Eine weitere Assoziation mit dem Schicksal bildet der Teufel und Joseph Hellmesberger junior hat in seinem furiosen „Danse Diabolique“ eine unglaublich beeindruckende Tonsprache dafür gefunden. Krönender Abschluss der ersten Konzerthälfte wird die Ouvertüre zu Giuseppe Verdis „La forza del destino“. Mit unruhigen, sehr schnellen Streicher-Figuren, melancholischen Holzbläser-Melodien und kräftigen Blechbläserchorälen stellt diese Ouvertüre mit großem Abwechslungsreichtum auf beeindruckende Art und Weise die Macht des Schicksals musikalisch dar.
Der Höhepunkt des Konzertes wartet im zweiten Teil mit Tschaikowskys 5. Symphonie in e-Moll. In diesem monumentalen Werk hat sich der Komponist mit der Frage des Schicksals und des Glaubens auseinandergesetzt, weshalb sie auch öfters als „Schicksalssymphonie“ bezeichnet wird. Die 4 Sätze sind durchzogen von einem gemeinsamen Leitthema – dem „Schicksalsmotiv“. Der erste Satz beginnt mit genau diesem Motiv aus dem Nichts – völlige Niedergeschlagenheit und Zweifel bilden die Grundstimmung dieses Satzes. Der zweite Satz beinhaltet das wohl berührendste Hornsolo der Musikgeschichte, das von Tschaikowsky als „Lichtstrahl“ beschrieben wurde. Mehrere Ausbrüche höchster Leidenschaft werden letztlich grausam vom Schicksalsmotiv unterbrochen. Auch am Ende des unbeschwerten 3. Satzes – ein langsamer Walzer – erklingt jenes Motiv. Im Finale erklingt das Schicksalsmotiv nun verändert, es ist nicht mehr niedergeschlagen, sondern majestätisch, in Dur statt Moll. Nach dem rasanten Hauptteil, der endlich bestimmt und siegessicher ist, erklingt das Motiv ein letztes Mal als bombastischer Triumphmarsch und in einem wirbelnden Rausch endet Tschaikowsky sein Meisterwerk.

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23.05.2026
OÖ Philharmonie - Galakonzert 19:30 Uhr
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