Franziska Füchsl: „Am Rande der Mühl“ und Lisa Spalt: „Das verwirrte Tier“

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19.05.2026
Franziska Füchsl: „Am Rande der Mühl“ und Lisa Spalt: „Das verwirrte Tier“
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Adalbert-Stifter-Platz 1, 4020 Linz

FRANZISKA FÜCHSL, lebt und arbeitet als freie Autorin in Wien und Kiel. 2020–2021 erhielt sie das Literaturstipendium der Stadt Graz. Zahlreiche Preise, u. a. der Heimrad-Bäcker-Förderpreis 2020; der Morgenstern-Preis des Landes Steiermark 2023, der Förderpreis für Literatur der Stadt Wien 2024 sowie der Deutsche Preis für Nature Writing, 2025. Zuletzt veröffentlicht: „Die Straßen sind sichtbar“, 2023; „Tagwan“, 2020; „rätsel in großer schrift“, 2018.
Zum Buch: Im Südhang der europäischen Wasserscheide am Südrand des Böhmischen Hochlands entspringen die drei Mühflüsse, de Gloane, de Stoanane, Gr˛e˛oße auch Gr˛oıße. Das hügelige, erst kurz vor der Donau scharf abfallende Hochplateau, das sie lenkt und dem sie entrinnen, schreibt sich Oberes Mühlviertel. Doch jenes ‚l‘, das der Müh’ ihr Wasserrecht zusichert, kommt nicht zur Mündung. Unentwegt wird der Fluss angezapft und umgelenkt. Wir begegnen ihm stets im übertragenden Sinn. Unter unseren Blicken und in unseren Händen zersprengt es den Fluss in Müh-Metonymie. Wir stehen am Ufer und springen: zu Wehr und Wasserstand, zu Rad und Mühle, Mehl, Brot und Betrug, zu Knochen, Teufel und sicherem Tod, zu Holzschliff, Bütte und Konfetti, zu Strom, Licht und Elektroschrott, zum Stoff, aus dem Hymnen nicht sind. Das Weg- und Umweggehen lässt sich den Flüssen abschauen, die noch bleiben und schon über alle Berge sind. (Verlagstext)
LISA SPALT, geboren 1970 in Hohenems, lebt in Linz und Wien. Mitarbeiterin des Instituts für poetische Alltagsverbesserung, Betreuerin der Wandlungsform „Manisoft des Psittacismus“. Zahlreiche Preise u. a. der Floriana Literaturpreis 2008, der Heimrad-Bäcker-Preis 2021, sowie der Veza-Canetti-Preis 2022. Zuletzt veröffentlicht: „Grüne Hydra von Calembour“, 2023; „Das Institut“, 2019; „Die zwei Henriettas“ 2017.
Zum Buch: Drei emotionslose Psychopathen, ein surrealer Chor von Gottesanbeterinnen in einem Terrarium, ein bedrohliches Rudel Kojoten, das möglicherweise nur ein Traum ist, und eine „poetische Intelligenz“, die das Leben der Tiere organisiert: Das ist die Welt von Lisa Spalts neuer Prosa. In diesem Setting bleibt den Insekten eine einzige Hoffnung: eines Tages durch die Vollendung eines großen Werks hinter die Scheiben zu gelangen, dorthin, wo die Psychopathen leben. (Verlagstext)

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19.05.2026
Franziska Füchsl: „Am Rande der Mühl“ und Lisa Spalt: „Das verwirrte Tier“ 19:30 Uhr
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