"Passecaille" - Der Gambenconsort Les Escapades auf Saitenstraßen des 17. Jahrhunderts

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17.05.2026
"Passecaille" - Der Gambenconsort Les Escapades auf Saitenstraßen des 17. Jahrhunderts
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Calw

Aureliusplatz 7, 75365 Calw- Hirsau

Die vier Damen des Karlsruher Gambenensembles "Les Escapades" entführen zusammen mit der Lautenistin Andrea C. Baur  und  Werken englischer, französischer und italienischer Komponisten das Publikum in die Blütezeit der Gambe 17. Jahrhundert. **Gambenensemble Les Escapades führt auf die „frühbarocke Saitenstraße“** **Konzertreihe Sankt Aurelius wird am Sonntag, 17. Mai fortgesetzt** Nach dem Ausflug des letzten Konzerts der Konzertreihe Sankt Aurelius in die späte Barockzeit widmet sich das Programm des kommenden Konzerts dem Anfang dieser Epoche. Die Werke, die beim Konzert am Sonntag, 17. Mai, erklingen sind folglich zu Beginn und Mitte des 17. Jahrhunderts entstanden.  Dieser Programmschwerpunkt hängt überwiegend mit den Instrumenten zusammen, die bei diesem Maikonzert zu hören sein werden. Hauptakteurinnen sind dann nämlich die vier Damen des in Hirsau bestens bekannten Gambenconsorts „Les Escapades“ aus Karlsruhe mit Sabine Kreutzberger an der Diskantgambe, Franziska Finckh, Diskant- und Bassgambe, Adina Scheyhing, Altgambe und Barbara Pfeifer an der Bassgambe. Unterstützt werden diese vier Streicherinnen von Andrea C. Baur an Theorbe und Barockgitarre.  Ihr an diesem Abend zu hörendes Programm „Passecaille“ ist eine doppelte Verneigung vor der Gambe, die in der Renaissance und im Frühbarock ihre Glanzzeit erlebte und von den in diesem Konzert zu hörenden Komponisten mit ganz besonders festlichen, farbigen und musikalisch mitreißenden Werken bedacht wurde. Die Gambe, ein sechssaitiges Streichinstrument, dessen Corpus auf die Beine der Spielerin gestützt oder von diesen „gehalten“ wird, ist der Vorläufer der Violinen-Familie, deren zweittiefstes Instrument, das Violoncello, im 18. Jahrhundert die Hauptform der Gambe und damit die ganze Gambenfamilie endgültig verdrängte.  Fast allen Werken dieses Konzerts gemeinsam ist ihre Zugehörigkeit zur Gattung der Tanzmusiken, wie sie an den Höfen des Mittelalters und der frühen Neuzeit beliebt waren, Ursprünglich stammen diese Tanzstücke aber aus der Volksmusik, von wo aus sie in die sog. Klassische Musik Eingang fanden.  Diese Herkunft und Bedeutung wird auch im Begriff der „Passecaille“ deutlich und erfahrbar. Dieses aus dem Spanischen stammende Wort geht nämlich auf die Formulierung „passar una calle“ - zu Deutsch „durch eine Straße bzw. Gasse gehen“ - zurück und wurde durch auf Straßen spielende Musikanten geprägt. Die Passacaglia bezeichnet aber nicht nur eine alte spanische Tanzweise, sondern auch eine fest etablierte Kompositionsform.  Die Anhängerinnen und Anhänger der Gambe und des diese perfekt beherrschenden Ensembles „Les Escapades“ dürfen sich aber zunächst einmal auf „beschwingt tanzende, majestätisch schreitende, auf manch erstaunlichen, ungewöhnlichen Wegen, mit strahlenden und innigen Tönen über hölzerne Brücken und goldene Pfade führende Musik“ freuen.  Und mit Werken von William Byrd, Juan Cabanilles, Luigi Rossi, Louis Couperin, Marc-Antoine Charpentier, Henry Purcell und anderen Komponisten werden „Les Escapades“ und die sie auf Theorbe und Barockgitarre begleitende Andrea C. Baur am Abend des 17. Mai zeigen, dass man sich in die Gambe regelrecht verlieben kann!  **Das Konzert in der Aureliuskirche am 17. Mai beginnt wie immer um 19 Uhr. Karten zum Preis von 20 € (Schüler und Studierende zahlen 10 €.) gibt es ab 18 Uhr an der Abendkasse**. 

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17.05.2026
"Passecaille" - Der Gambenconsort Les Escapades auf Saitenstraßen des 17. Jahrhunderts 19:00 - 21:00 Uhr
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