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Auf Einladung von Emanuel Schikaneder nahm Ludwig van Beethoven Quartier im Theater an der Wien, wo es das große Erbe Mozarts anzutreten galt. Hier, von Aufklärung und Idealismus ebenso durchdrungen wie von Napoleons Selbstkrönung und Besatzung Wiens empört, machte sich der bislang mit Oper unerfahrene Komponist an eine Übertragung der im Nachklang der Französischen Revolution populär gewordenen „Rettungs- und Befreiungsoper“ Léonore, ou L’amour conjugal in ein deutsches Singspiel. Dabei stieß die Geschichte einer sich zur Rettung ihres eingekerkerten Gatten als Mann verkleidende Frau auf die symphonische Gewalt, die der allmählich ertaubende Beethoven der Willkür der Macht entgegensetzen wollte. Wie Leonores Kampf um Liebe und Gerechtigkeit zeugt Beethovens einziger Beitrag zur Gattung Oper von dessen Ringen mit dem Musiktheater und auch der Welt an sich. Denn bevor die bekannte endgültige Fassung unter dem Namen Fidelio am Kärntnertortheater Premiere feierte, legte der Komponist am Theater an der Wien zwei kühne Urfassungen vor. Nun kehrt diese Leonore im heutigen Spannungsfeld zwischen der Kunst der Freiheit und der Freiheit der Kunst auf die Bühne des Theaters an der Wien zurück.
Mit freundlicher Unterstützung von Martin Schlaff
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Werkeinführung jeweils 30 Minuten vor Aufführungsbeginn
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