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Bilder-Vortrag: Dr. Jürgen Gauer
Musik: Jagdhornbläser
Wald ist ein vielgestaltiges und prägendes Element unsrer Landschaft, auf der Grundlage von Standort und Klima. Aber er ist auch bis in die Neuzeit eine Zentalressource für die Versorgung der Bevölkerung – für stofflich Dinge und als Energieträger. Die Nutzungen sind vielfältig und gehen häufig bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit des Waldes und bisweilen auch darüber hinaus. Außerdem wächst Wald in Konkurrenz zur landwirtschaftlichen Nutzfläche. Schnell führt Nutzungskonkurrenz zum Streit und damit zur Politik. Im Wald spiegeln sich deshalb auch die Gesellschaftsverhältnisse der jeweiligen Zeit wieder und deren Naturverständnis. Es geht um Eigentum – wer besitzt welchen Wald – , um Nutzungsregelungen und um Aufsicht über die Regeln. Es entstehen Weistümer – Forstordnungen – Waldgesetze. Zunächst werden Forst- und Waldrechte geregelt. Mit der Bevölkerungszunahme und der beginnender Industrialisierung werden die Nutzungen immer intensiver. Dadurch werden auch Maßnahmen um den Wald zu erhalten und wieder herzustellen immer bedeutender – den Nutzern werden Pflichten auferlegt. Mit der Zeit werden auch neue heimische Baumarten aus höheren Lagen wie die Fichte oder später die Douglasie aus der neuen Welt eingeführt. In der Quintessenz können wir feststellen, dass unsere Wälder schon seit Jahrhunderten Kulturwälder sind.
Der Eintritt ist wie immer frei – um Spenden wird gebeten.
Anmeldungen gern per Mail bitte an gaby.fischer@obernhofer-vollmondnacht.de oder telefonisch unter 0170 2751868.
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