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Das Mozart-Requiem zählt zu den faszinierendsten Werken der Musikgeschichte. Geschrieben vom erst 35-Jährigen in den letzten Wochen seines Lebens, blieb es unvollendet und ist bis heute von Geheimnissen umgeben. Gerade diese Unvollkommenheit hat zahlreiche Musiker zu neuen künstlerischen Auseinandersetzungen angeregt. Die Singakademie präsentiert die erst 2022 veröffentlichte Bearbeitung des Musikwissenschaftlers M. Ostrzyga, welche neue Perspektiven auf Mozarts Meisterwerk eröffnet. Mit Mozart fand das Genre Requiem seinen Weg aus dem liturgischen Raum in Konzertsäle. So steht seinem Werk an diesem Abend ein zeitgenössisches Requiem gegenüber: Andreas Pabst Komposition entstand unter dem Eindruck der weltweiten Corona-Pandemie. Er versteht sein Werk als musikalisches Gedenken an die während dieser Zeit Verstorbenen und als Ausdruck der Anteilnahme an den Hinterbliebenen. In der Gegenüberstellung der Werke entsteht ein eindrucksvoller Dialog über Vergänglichkeit, Erinnerung und Hoffnung.
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