TOURDATA
Posthofstraße 43, 4020 Linz
Als Performerin und Komponistin besticht Julia Lacherstorfer durch ihre Spielfreude, Virtuosität und künstlerische Neugierde und ist deshalb aus der österreichischen Musikszene nicht mehr weg zu denken, aber auch regelmäßig auf internationalen Bühnen präsent.
Im Haus der Lacherstorfers im oberösterreichischen Traunviertel werden das Schnarren der Drehleier des Vaters, das Klackern des Spinnrades der Mutter oder das dringende Akkordeonspiel des Großvaters schnell zu vertrauten Klängen und Geräuschen, die Julias Kinderohren prägen. Aber nicht nur die heimischen Traditionen sind in den Alltag der Familie verwoben. In der unerschöpflichen Plattensammlung des Vaters offenbart sich ein musikalisch reichhaltiger und vielfältiger Kosmos, den sie sich nach und nach zu eigen macht.
Mit den von ihr gegründeten Ensembles "Alma" und "Ramsch und Rosen" erfüllt sich Lacherstorfer nach dem Jazz-Studium einen langjährigen Wunsch. Mit ihnen gemeinsam widmet sie sich der Verwertung traditioneller Aspekte in der österreichischen und europäischen Volksmusik, ohne die Gegenwart auszuklammern. Ihr neues Projekt "Nachbarin (a diverse narrative)" ist ein transkulturelles Musikprojekt, das unterschiedliche Lebensrealitäten in Musik übersetzt, mit den handwerklichen Mitteln von dialogischen Interviews, Komposition, Film und Fotografie.
“Wir alle leben gut in unseren Bubbles und Filterblasen, da ist es wohlig und warm, wir bekräftigen uns gegenseitig in unseren Meinungen und Sichtweisen und können versichert sein - wir haben recht. Was aber, wenn unsere Sichtweise eine eingeschränkte und privilegierte ist? Wenn wir nicht sehen können, was andere tagtäglich erleben?”
Besetzung: Julia Lacherstorfer: Violine, Synth, Harmonium, Stimme; Sophie Abraham: Cello, Stimme; Miriam Adefris: Harfe, Stimme; Lukas Froschauer: KlangregieAs a performer and composer, Julia Lacherstorfer impresses with her joy of playing, virtuosity and artistic curiosity and is therefore an integral part of the Austrian music scene, but is also regularly present on international stages.
In the Lacherstorfers' home in the Upper Austrian Traunviertel region, the buzzing of her father's hurdy-gurdy, the clacking of her mother's spinning wheel or the urgent accordion playing of her grandfather quickly become familiar sounds and noises that shape Julia's childhood ears. But it's not just home traditions that are interwoven into the family's everyday life. Her father's inexhaustible record collection reveals a musically rich and diverse cosmos, which she gradually makes her own.
With the ensembles she founded, "Alma" and "Ramsch und Rosen", Lacherstorfer fulfilled a long-standing wish after completing her jazz studies. Together with them, she dedicates herself to the utilization of traditional aspects in Austrian and European folk music without excluding the present. Her new project "Nachbarin (a diverse narrative)" is a transcultural music project that translates different realities of life into music using the technical means of dialogical interviews, composition, film and photography.
"We all live well in our bubbles and filter bubbles, it's cozy and warm, we reinforce each other in our opinions and perspectives and can rest assured - we are right. But what if our perspective is limited and privileged? If we can't see what others experience on a daily basis?"
Cast: Julia Lacherstorfer: violin, synth, harmonium, voice; Sophie Abraham: cello, voice; Miriam Adefris: harp, voice; Lukas Froschauer: sound direction