theaternyx*

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21.05.2026
theaternyx*
22.05.2026
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TOURDATA

Posthofstraße 43, 4020 Linz

Linz 2066 - eine Stadt, die auf Verbundenheit und Empathie gründet. Die Erderhitzung mit knapp über 2 Grad ist in jedem Winkel von Linz spürbar; die Anpassung daran überall gegenwärtig. So wurde der Mittlere Saal des Posthof einer von zahlreichen "SiestaSpaces" - offenen Räumen, die den Linzer:innen in den allzu heißen Nachmittagsstunden zum Abkühlen, Ausrasten und Begegnen zur Verfügung stehen.
Dort trifft sich eine Solargesellschaft, in der das Leben langsamer verläuft. Die Hitze strengt die Körper an und ohne fossile Energie ist nicht alles immer zu haben. Die Menschen leben anders und fühlen anders als im Jahr 2026. Sie passen ihr Wirtschaften den Grenzen des Planeten an und setzen - hart geschult durch Dürren und andere Katastrophen - auf Kooperation statt Wettbewerb.
Neue Tätigkeiten und Berufe entstanden in einer Stadt, in der für die Grundgüter nicht mehr lohngearbeitet werden muss. Der neue Zeitwohlstand ermöglicht eine Vielzahl von Praktiken der Fürsorge, des Schenkens und gegenseitigen Helfens. Es braucht neue Wörter, um jene Gefühlslagen bezeichnen zu können, in die uns der Verlust der gewohnten Welt gebracht hat. 
Die Besucher:innen des Abends können spielerisch eine Welt vorfühlen, in der aus der Bedrohung des Lebens insgesamt ein solidarisches Miteinander erwachsen ist. Wir nennen diese Welt jenseits von Patriarchat und Kapitalismus: State of Empathy.
theaternyx* erweitert das in seinen Arbeiten "über.morgen" (2019-2022), "Fürsorgliche Städte" (2023) und "Zeitenwalzer" (2025) entwickelte spielerische Utopietraining mit einem liebevollen, augenzwinkernden Blick auf mögliche zukünftige Seinsweisen im Solarzeitalter. Dabei stehen zum ersten Mal seit zehn Jahren die Nyxen selbst, Claudia Seigmann und Markus Zett, gemeinsam auf der Bühne. Das war im Posthof zuletzt im legendären Projekt "Das wird mir alles nicht passieren... Wie bleibe ich FeministIn" der Fall, in dem sie bei einem gemeinsamen Abendessen mit dem Publikum an einer langen Tafel im Mittleren Saal Texte von Marlene Streeruwitz erzählten.
"theaternyx* serviert Bananenchips 'aus dem Wiener Becken' und knappes Wasser in winzigen Marmeladengläsern. Aus dem fossilen Spätkapitalismus wurde eine solarbetriebene Ökonomie des 'Sharing' und 'Caring'... Im Kollektiv klemmt man sich Nackenhörnchen ins Genick, um zur coolen Musik von Bernhard Fleischmann zu entspannen, und tauscht Wünsche gegen Pflanzen. theaternyx* will aus der Krise das Beste für alle machen und präsentiert einen zarten Gegenentwurf zum Gegenwartspessimismus: Wenn schon nicht rosig, könnte die Zukunft zumindest cozy sein." (Falter)
Stückentwicklung, Inszenierung, Performance Claudia Seigmann, Markus Zett
Raum Sophie Netzer, Kerstin Reyer
Kostüm Kollektiv Ruschka, Regula, Buffetrille
Musik Bernhard Fleischmann
Produktion Christina Pröll, theaternyx*
Eine Koproduktion von theaternyx*, Theater am Werk und Posthof
Gefördert von Stadt Wien Kultur, Kultur Land OÖ, Linz

Info


21.05.2026
theaternyx* 20:00 Uhr
22.05.2026
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