Kammermusik mit dem Musikkollegium Freiburg

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31.01.2026
Kammermusik mit dem Musikkollegium Freiburg 0 Uhr
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Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.

Wilhelmstraße, 79379 Müllheim im Markgräflerland

Kammermusik + August Klughardt Bläserquintett C-Dur, op. 79 + Antonio Vivaldi Konzert für Flautino C-Dur, RV 443 + Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 1 Es-Dur, KV 16 + Leopold Mozart Musikalische Schlittenfahrt Solistin: Julie Romestant (Piccoloquerflöte) Leitung: Timothée Méthou Eintritt frei. Spenden erbeten. Große Konzertsäle mit entsprechender Orchesterbesetzung gab es vor Anfang des 19. Jahrhunderts nicht. Weltliche Musik wurde in «kleineren» Räumen aufgeführt: Am Hof, in Theatern, Salons und Gasthäusern. Das Musikkollegium Freiburg in reduzierter Besetzung widmet sein Winterprogramm Werken, die in solchen Räumen uraufgeführt wurden. Antonio Vivaldi schrieb sein Flautinokonzert C-Dur, RV 443 während seiner Zeit in Venedig am Ospedale della Pietà, wo es wahrscheinlich auch zuerst erklang. Flautino bezeichnete in Vivaldis Werk eine Sopranblockflöte. Heutzutage wird das Werk häufig mit der modernen Piccoloquerflöte gespielt, die im frühen 19. Jahrhundert entstand, weshalb es auch als Piccolo-Konzert bezeichnet wird. Die Sinfonie Nr. 1 Es-Dur, KV 16 komponierte Wolfgang Amadeus Mozart mit acht Jahren. Er erzeugt mit den Stilmitteln der Zeit einen orchestralen Klangraum und beachtliche Tiefe, insbesondere im 2. Satz. Die Uraufführung erfolgt 1765 im Little Theatre im Haymarket in London. Die Musikalische Schlittenfahrt von Leopold Mozart, 1756 in einem Gasthaus in Augsburg uraufgeführt, zählt zu den bekanntesten Werken von Wolfgang Amadeus' Vater und erzählt sehr plastisch eine winterliche Schlittenfahrt zu einem Ball. Mit von der Partie sind außergewöhnliche Instrumente. Das Konzert beginnt mit dem Bläserquintett C-Dur, op. 79 von August Klughardt, gespielt von fünf Mitgliedern des Orchesters. 1898 komponiert, ist es vom Stil dennoch nicht so weit von den übrigen Werken entfernt, sondern sehr an Kompositionen von Schumann angelehnt, sehr transparent und voller spätromantischer Klangfarben. Klughardt nutzte die Verbesserungen von Querflöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn im 19. Jahrhundert, ohne die das Werk nicht spielbar wäre. Das Orchester freut sich über Ihren Besuch!

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