Ausstellung „Fügungen“ der Innviertler Künstlergilde

TOURDATA

Schlossgasse 7, 4780 Schärding

Vernissage 20. März 19:00 Uhr zur Ausstellung spricht Mag.a Elisabeth PeterlikÖffnungszeiten der Ausstellung: 20. 3. – 19. 4. 2026 Fr/Sa/So 14:00 – 17:00 UhrEine Künstlerführung am 19. April 15:00 Uhr bietet bei freiem Eintritt einen Rundgang mit den Künstlerinnen und Künstlern durch die Ausstellung.

Die biennal stattfindende Ausstellungsreihe „Fügungen“ bringt jeweils zwei Künstlerinnen und Künstler mit der Intention zusammen, sich innerhalb der Innviertler Künstlergilde persönlich und künstlerisch besser kennenzulernen. Heuer laufen alle Ausstellungen der IKG unter dem Jahresthema „Zwanzigsexundzwanzig“. In Anlehnung an dieses Thema wurden zwei Künstlerinnen ausgewählt, in deren Werken auch der Mensch in seiner Körperlichkeit eine große Rolle spielt. Die beiden Künstlerinnen wurden eingeladen für die Ausstellung „Fügungen“ in der Schlossgalerie je einen männlichen Ausstellungspartner zu wählen.
Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler sind Heide-Maria Has und Alexander Flotzinger, Simone Thurner und Stefan Esterbauer.

In Heide-Maria Has´ künstlerischem Schaffen finden sich Beobachtungen des menschlichen Daseins in all seinen Ausprägungen ebenso wie Naturdarstellungen, die sie auf ihren Reisen sammelt. Dabei verarbeitet sie oft das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft. In Techniken wie Kohlezeichnung und Radierung zeigt sie sowohl Zartheit als auch Ausdruckskraft ihrer Strichführung.

Alexander Flotzingers Arbeit basiert auf der Auseinandersetzung mit Holz als Material, Formträger und Bedeutungsebene. Oftmals in traditioneller Schnitztechnik entstehen Reliefs und Skulpturen, in denen organische und technische Formprinzipien miteinander verschränkt werden. Ein besonderer Fokus liegt auf filigranen Strukturen, die in Spannung zur Massivität und Körperlichkeit des Holzes stehen.

In Simone Thurners Bildern ziehen sich Bewegung und permanente Veränderung als das einzig Währende durch. Entsprechend vermitteln die in Ölgemälden meist lebensgroß dargestellten Figuren Lebendigkeit. Die Bewegungsunschärfe löst Grenzen teilweise auf und zeigt den Menschen in seinem Wirken, Suchen und Streben.

Stefan Esterbauers Werktitel seiner für die Ausstellung produzierten Serie ist "ganz Schärding auf den Beinen". Gebäude und markante architektonische Elemente bekommen dabei Beine und die jeweilige Funktion und der Standort des Gebäudes werden durch ihr Schuhwerk unterstrichen. So bekommt zum Beispiel das Wassertor Gummistiefel und der Kirchturm violettes Beinkleid...Mit seinen auf Beinen stehenden Häusern kreiert er eine einzigartige und humorvolle Hommage an Schärding.
Kuratiert von Pamela Ecker, Anita Selinger und Andreas Sagmeister für die Innviertler Künstlergilde.

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