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Nach der Düsternis und den Entbehrungen des Ersten Weltkriegs folgte eine Zeit, in der in Deutschland, insbesondere in der Hauptstadt Berlin, ungebändigter Lebenshunger und Freiheitsdurst zu spüren war. In keiner Zeit wurden in deutscher Sprache schönere Chansons komponiert. Die Lieder von Liebe und Leid, von banalen Alltagsproblemen oder eigenwilligen Lebenssituationen bezaubern durch ihren feinen Humor, ihren hintergründigen Witz und ihre berührende Melancholie. Und sie verführen nicht selten zum Mitsingen oder -summen, man denke nur an Zahrah Leander, Marlene Dietrich und die Comedian Harmonists. Gedichte und Künstlerbiographien, vorgetragen von Heilswint Hausmann, lassen das Lebensgefühl dieser bewegten und schicksalhaften Zeit aufleuchten, aber auch schon die dunklen Wolken erahnen, die in Gestalt des Faschismus heraufziehen.
Gesungen und gespielt werden diese unvergesslichen Lieder in einer ungewöhnlichen musikalischen Kombination: Heilswint Hausmann (Gesang, Violine), Jörg Adler (Klavier, Gesang), Stefan Hausmann (Tuba, Flügelhorn) und Guillermo Banz (Schlagzeug).
Einlass: 18:30 Uhr
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